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Wurst des Jahres

Wurst des Jah­res 2027

Eine Wurst. Ein Jahr. Vie­le Geschichten.

Es gibt den Vogel des Jah­res, den Baum des Jah­res, die Blu­me des Jah­res, und jetzt end­lich auch die Wurst des Jah­res! Ein Jahr lang steht damit eine tra­di­tio­nel­le Wurst­sor­te im Mit­tel­punkt, die von länd­li­cher Ess­kul­tur, hand­werk­li­chem Kön­nen und kuli­na­ri­schem Genuss erzählt.

Die Wurst des Jah­res ist eine neue Akti­on zum Schutz der Wurst­viel­falt. Eine Jury aus sechs Per­so­nen ent­schei­det über fünf Kan­di­da­ten. Das Brat­wurst­mu­se­um Mühl­hau­sen ist Aus­rich­ter und Veranstaltungsort.

Pro­kla­ma­ti­on der Wurst des Jah­res 2027

Sams­tag, 7. Novem­ber 2026, 14:00 Uhr

Im Brat­wurst­mu­se­um Mühl­hau­sen, beim 3. Wurstival

Ret­tet das Wurst-Kulturerbe

Deutsch­land ist reich an regio­na­len Wurst­sor­ten. Sie ste­hen für hand­werk­li­ches Wis­sen, über­lie­fer­te Rezep­tu­ren und regio­na­le Besonderheiten.

Die Akti­on „Wurst des Jah­res“ dient dem Schutz die­ser Wurst­viel­falt. Sie ist eine gemein­sa­me Initia­ti­ve des Brat­wurst­mu­se­ums Mühl­hau­sen und des Zen­tral­ver­ban­des Natur­darm. Das Muse­um ist Aus­rich­ter und Ver­an­stal­tungs­ort und bewirbt den Wettbewerb.

Die Kan­di­da­ten

Für die Pre­mie­re der Akti­on „Wurst des Jah­res“ ste­hen fünf Sor­ten zur Wahl:

Fünf Sor­ten, fünf Geschichten

Vom Bre­mer Pin­kel bis zur Münch­ner Weiß­wurst: Die fünf Kan­di­da­ten rei­chen vom Nor­den bis in den Süden und zei­gen, wie viel­fäl­tig die deut­sche Wurst­kul­tur ist. Mal geräu­chert, mal gebrüht, mal gebra­ten, mal kalt zur Brot­zeit. Jede Sor­te hat ihre eige­ne Rezep­tur, ihre eige­ne Tra­di­ti­on und ihren eige­nen Platz auf dem Tisch.

Wel­che Wurst zur Wurst des Jah­res 2027 wird, ent­schei­det allein die Jury. Eine öffent­li­che Abstim­mung gibt es nicht. Die Pro­kla­ma­ti­on fin­det am 7. Novem­ber 2026 um 14 Uhr im Brat­wurst­mu­se­um Mühl­hau­sen statt.

Mehr zur Proklamation

Zwei Bremer Pinkel, geräucherte Würste mit Petersilie

Bre­mer Pinkel

Eine geräu­cher­te, grob­kör­ni­ge und rela­tiv fett­hal­ti­ge Wurst aus Nord­west­deutsch­land. Sie ist herz­haft gewürzt und wird tra­di­tio­nell zu Grün­kohl geges­sen. Fest ver­bun­den ist sie mit den win­ter­li­chen Kohl- und Pin­kel­fahr­ten in Bre­men und dem Olden­bur­ger Land.

Zwei Berliner Currywürste mit Currysauce, Tomate und Petersilie

Ber­li­ner Currywurst

Eine gebra­te­ne Wurst, die in Stü­cke geschnit­ten und mit einer wür­zi­gen Toma­ten­sauce und Cur­ry­pul­ver ser­viert wird. Die Cur­ry­wurst gehört zur Ber­li­ner Imbiss­kul­tur und ist heu­te in ganz Deutsch­land beliebt.

Zwei Krakauer mit Petersilie und Pfefferkörnern

Kra­kau­er

Eine gro­be, kräf­tig gewürz­te und geräu­cher­te Wurst mit herz­haf­tem Rauch­ge­schmack, in eini­gen Regio­nen auch als Brüh­wurst im Ring. Ihr Name ver­weist auf die pol­ni­sche Stadt Kra­kau. In Deutsch­land gehört sie seit Lan­gem zu den bekann­ten Wurstklassikern.

Zwei Münchner Weißwürste mit Radieschen und Petersilie

Münch­ner Weißwurst

Eine hel­le, fein gekut­ter­te Brüh­wurst mit mil­dem Geschmack und einer cha­rak­te­ris­ti­schen Peter­si­li­en­no­te. Sie wird in hei­ßem, nicht kochen­dem Was­ser erwärmt und tra­di­tio­nell mit süßem Senf und Brezn serviert.

Zwei Bauernseufzer mit Majoran und Pfefferkörnern

Bau­ern­seuf­zer

Eine gro­be, kräf­tig gewürz­te und kalt geräu­cher­te Wurst­spe­zia­li­tät aus Fran­ken und der Ober­pfalz. Der Natur­darm, das kräf­ti­ge Rauch­aro­ma und der unge­wöhn­li­che Name ver­lei­hen ihr ihren beson­de­ren Cha­rak­ter. Bau­ern­seuf­zer schme­cken kalt zur Brot­zeit, kön­nen aber auch erwärmt oder in def­ti­gen Gerich­ten mit­ge­gart werden.

Die Jury

Sechs Men­schen, sechs Blick­win­kel: Unse­re Jury-Mit­glie­der ver­bin­det die Begeis­te­rung für regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten und die Geschich­ten dahinter.

Julia Böbel, Jury-Mitglied Wurst des Jahres

Julia Böbel

Weiß­wurst­kö­ni­gin und Bot­schaf­te­rin des Fleischerhandwerks

Als Weiß­wurst­kö­ni­gin steht Julia Böbel für eine der bekann­tes­ten deut­schen Wurst­tra­di­tio­nen. Im Fami­li­en­be­trieb erlebt sie jeden Tag, wie viel Kön­nen, Arbeit und per­sön­li­ches Enga­ge­ment in gutem Flei­scher­hand­werk ste­cken. Dar­über hin­aus gehört sie der Natio­nal­mann­schaft des Deut­schen Flei­scher­hand­werks an.

Michael Keller, Jury-Mitglied Wurst des Jahres

Micha­el Keller

Flei­scher­meis­ter und Fleisch-Sommelier

Micha­el Kel­ler weiß, wor­auf es bei einer guten Wurst ankommt. Er beur­teilt Geschmack, Wür­zung, Kon­sis­tenz und Ver­ar­bei­tung mit viel Erfah­rung und geschul­ten Sin­nen. In der Jury bringt er hand­werk­li­ches Wis­sen, ein fei­nes Gespür und die Freu­de an guten Pro­duk­ten zusammen.

Tanya Harding, Jury-Mitglied Wurst des Jahres

Tanya Har­ding

Kuli­na­ri­sche Bot­schaf­te­rin und Exper­tin für Esskultur

Als Köchin und Koch­buch­au­to­rin ver­bin­det die Deutsch-Kana­die­rin inter­na­tio­na­le Ideen mit regio­na­len Zuta­ten und Thü­rin­ger Tra­di­tio­nen. Beson­ders fas­zi­nie­ren sie his­to­ri­sche Rezep­te und die Geschich­ten, die Lebens­mit­tel über Men­schen und ihre Zeit erzählen.

Foto folgt

Mar­co Theimer

Chef­re­dak­teur des Fach­ma­ga­zins „FH Fleischer-Handwerk“

Mar­co Thei­mer kennt die Men­schen, The­men und Ent­wick­lun­gen im Flei­scher­hand­werk aus sei­ner täg­li­chen jour­na­lis­ti­schen Arbeit. Er weiß, wel­che Geschich­ten Fach­leu­te beschäf­ti­gen und was auch außer­halb der Bran­che neu­gie­rig macht.

Hilmar Reiss, Jury-Mitglied Wurst des Jahres

Hil­mar Reiss

Wurst-Kul­tur­bot­schaf­ter des Zen­tral­ver­bands Naturdarm

Hil­mar Reiss setzt sich mit viel Lei­den­schaft für die deut­sche Wurst­kul­tur ein. Als Fran­ke ist er in einer Regi­on zu Hau­se, in der Wurst fest zum All­tag gehört. Für ihn ist jede regio­na­le Spe­zia­li­tät auch ein Stück Wis­sen, das wei­ter­ge­ge­ben wer­den sollte.

Thomas Mäuer, Jury-Mitglied Wurst des Jahres

Tho­mas Mäuer

Grün­der und Geschäfts­füh­rer des Deut­schen Bratwurstmuseums

Für Tho­mas Mäu­er steckt in jeder Wurst ein Stück Kul­tur­ge­schich­te. Er kennt die regio­na­len Tra­di­tio­nen, unge­wöhn­li­chen Namen und span­nen­den Geschich­ten hin­ter den ein­zel­nen Sor­ten. Im Deut­schen Brat­wurst­mu­se­um macht er die­ses Wis­sen für Fach­leu­te, Fami­li­en und neu­gie­ri­ge Genie­ßer erlebbar.

Die Pro­kla­ma­ti­on

Sams­tag, 7. Novem­ber 2026

14:00 Uhr

Im Brat­wurst­mu­se­um Mühl­hau­sen wird ver­kün­det, wel­che der fünf Sor­ten die Wurst des Jah­res 2027 ist.

Die Ent­schei­dung trifft allein die Jury. Eine Publi­kums­ab­stim­mung gibt es nicht.

1. Deut­sches Brat­wurst­mu­se­um, Am Stadt­wald 60, 99974 Mühlhausen

Das 3. Wurs­ti­val am 7. und 8. November

Sams­tag, 14 UhrPro­kla­ma­ti­on der Wurst des Jah­res 2027

Sams­tag, 19 UhrEuro­pa auf dem Tisch, die Ver­kos­tung euro­päi­scher Wurstspezialitäten

Sonn­tag, 13 Uhr4. Euro­päi­scher Leberwurstkongress

Häu­fi­ge Fragen

Was ist die Wurst des Jahres?

Die Wurst des Jah­res ist eine neue Akti­on zum Schutz der Wurst­viel­falt. Ein Jahr lang steht eine tra­di­tio­nel­le Wurst­sor­te im Mit­tel­punkt, die von länd­li­cher Ess­kul­tur, hand­werk­li­chem Kön­nen und kuli­na­ri­schem Genuss erzählt. 2027 fin­det die Akti­on erst­mals statt.

War­um gibt es die Wurst des Jahres?

Deutsch­land ist reich an regio­na­len Wurst­sor­ten. Die Akti­on lenkt den Blick auf hand­werk­li­ches Wis­sen, über­lie­fer­te Rezep­tu­ren und regio­na­le Beson­der­hei­ten, die erhal­ten blei­ben sollen.

Wer ent­schei­det über die Wurst des Jahres?

Allein die Jury ent­schei­det. Sie besteht aus sechs Mit­glie­dern, die oben auf die­ser Sei­te vor­ge­stellt wer­den. Eine Publi­kums­ab­stim­mung gibt es nicht.

Wel­che Sor­ten sind dabei?

Für die Pre­mie­re ste­hen fünf Sor­ten zur Wahl: Bre­mer Pin­kel, Ber­li­ner Cur­ry­wurst, Kra­kau­er, Münch­ner Weiß­wurst und Bauernseufzer.

Wann wird die Wurst des Jah­res 2027 proklamiert?

Am Sams­tag, 7. Novem­ber 2026, um 14 Uhr beim 3. Wurs­ti­val im Brat­wurst­mu­se­um Mühlhausen.

Wer rich­tet die Wurst des Jah­res aus?

Das Brat­wurst­mu­se­um Mühl­hau­sen ist Aus­rich­ter und Ver­an­stal­tungs­ort. Die Akti­on ist eine gemein­sa­me Initia­ti­ve mit dem Zen­tral­ver­band Natur­darm e. V. (ZVN).

Eine gemein­sa­me Initiative

Zen­tral­ver­band Natur­darm e. V. (ZVN)

Der Natur­darm ist die ältes­te Lebens­mit­tel­ver­pa­ckung und heu­te aktu­el­ler denn je. Natur­darm gibt vie­len Wurst­sor­ten ihre cha­rak­te­ris­ti­sche Form und sorgt für den legen­dä­ren Knack­ef­fekt. Mit der Kam­pa­gne „Ret­tet das Wurst-Kul­tur­er­be“ zeigt der Natur­darm­ver­band, wie eng Wurst­viel­falt, Her­stel­lungs­kul­tur und die Edel­hül­le mit­ein­an­der ver­bun­den sind.

1. Deut­sches Brat­wurst­mu­se­um Mühlhausen

Das Deut­sche Brat­wurst­mu­se­um macht Wurst­ge­schich­te leben­dig. Es sam­melt und ver­mit­telt Wis­sen über regio­na­le Tra­di­tio­nen, hand­werk­li­che Her­stel­lung und die kul­tu­rel­le Bedeu­tung der Brat­wurst. Als Erleb­nis­ort bringt es Fach­leu­te, Her­stel­ler und neu­gie­ri­ge Genie­ßer zusam­men. Für die „Wurst des Jah­res“ bie­tet das Muse­um des­halb die pas­sen­de Bühne.