1. Vereinsschlachtfest

nser 1. Vereinschlachtfest bestand aus zwei Teilen, der Arbeit am Morgen und dem Vergnügen am Abend. Mit dieser Veranstaltung wollen wir eine Tradition begründen, die die Herstellung unserer Thüringer Bratwurst bis zu ihren Wurzeln zurückverfolgt. Bereits um 7.00 Uhr trafen sich die Aktivsten im Schlachthaus in Röhrensee. Gemeinsam mit einem Fleischer wurde das vorbereitete Schweinefleisch geschnitten, gewürzt und gewolft. Als besonders anstrengend stellte sich dabei das Mischen der Masse in der Molle heraus. Anschließend wurde das Brät zu Knackwürsten und Bratwürsten verarbeitet. Damit konnten alle Beteiligten nachweisen, dass sie als Freunde der Bratwurst, diese auch herstellen können. Beschlossene Sache schon während der Arbeit, dieses im kommenden Jahr zu wiederholen. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz und so hieß es, in etwas abgewandelter Form, "Wenn die erste Knackwurst hängt wird erstmal einer eingeschenkt".

1. Vereinsschlachtfest

Das in schweißtreibender Arbeit Hergestellte wurde dann, ergänzt um Schlenkerchen, Innereien und Salate am Abend in geselliger Runde verspeist. Der Abend begann mit einem Vortrag, indem Thomas Mäuer die kurze Geschichte von Museum und Verein Revue passieren lies. Die Veranstaltung war zugleich ein Dankeschön an alle Mitglieder und Helfer für die geleistete Arbeit vor, während und nach unserer 1. Bratwurstiade. Diesem Einsatz ist es zu verdanken, dass diese zu einem vollen Erfolg wurde.

1. Vereinsschlachtfest

Einen Höhepunkt der Veranstaltung stellte die Vorstellung seines Buchprojektes durch Peter Unger dar. Im Rahmen seiner Recherchen stellte er fest, dass auf der gleichen Seite der Urkunde von 1404, auf der die Bratwurst erwähnt wird, auch Ausgaben für Senf und Brötchen (Wecke) verzeichnet sind. Dies stärkt die Auffassung, dass es sich bei den hergestellten Bratwürsten um gebratene Würste, die anschließend mit Senf bestrichen im Brötchen landeten, handelt.

1. Vereinsschlachtfest

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